All about Steve.

Ihr habt euch immer schon gefragt, wer eigentlich Steve ist? Nein? Das macht nichts, ich werde es euch trotzdem erzählen. Steve ist keine Person, wie ihr vielleicht erwartet haben. Steve ist eine Idee. Eine Großartige noch dazu.

Wir vom Artigo-Projekt sind weder die Einzigen, noch die Ersten, die die Anwendung von Social Tagging Prinzipien in der Kunsterschließung als sinnvoll erachten. Seit 2005 arbeiten die Kollegen vom Indianapolis Museum of Art und der University of Maryland an einem Projekt mit dem Namen „Steve“.

Die Bestände des Museums sollen hier durch die Besucher vollständig erschlossen und nach Möglichkeit um den einen oder anderen Wissensbestandteil erweitert werden. Die getaggten Bilder samt den ihnen zugehörigen Annotationen können online eingesehen und weiter bearbeitet werden. Wie Ihr seht sind sie verwandtschaftlichen Verhältnisse zwischen Artigo und Steve eindeutig – auch wenn Steve nicht unbedingt der „Große Bruder“ unseres Projektes ist, so ist er doch zumindest der zweieiige Zwilling.

 

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2 Antworten auf All about Steve.

  1. keimelion sagt:

    Der Link auf die verwandte Seite funktioniert nicht, aber ich habe sie Dank google gefunden.
    Danke auch für diesen Hinweis, der mir erlaubt, im Vergleich, noch einmal die Vorzüge des ARTigo hervorzuheben!
    Die Annotation (wie bei http://www.steve.museum) ist das eine. Das Spiel (wie bei http://www.gwap.com) ist das zweite. Und die differenzierte und originelle Zusammenführung beider, so wie bei ARTigo, ist das dritte.
    Ich würde sagen, ARTigo hat das Beste von den beiden anderen Artgenossen.
    Zunächst die Unbefangenheit wie gwap! Und die ist in einem Bereich, wo man vor Ehrfurcht immer die kommunikative Natürlichkeit verliert, nicht zu unterschätzen. Die Vertrautheit im Umgang mit Kunstwerken, die heute leider immer noch viel zu wenig beachtet wird, wird m.E. von ARTigo sehr gut vermittelt. Kunstwerke werden in der Regel immer in besonderem Rahmen präsentiert, sie werden auf einem Sockel gestellt, entrückt, dem normalen Umgang damit entzogen. Es gibt kaum einen besseren Weg als das Spiel den familiären Umgang zu üben.
    Und dann hat es wie steve die Professionalität! Die fachkundige Auswertung der Schlagwörter, die Angabe der Metadaten (teils im Aufbau), nicht zuletzt die gute technische Qualität.
    Ich könnte stundenlang über die Vorzüge von ARTigo sprechen und schreiben, möchte aber die Audienz und die Leser nicht langweilen.
    ARTigo ist an sich in der Einheit schon fast ein Kunstwerk. Es ist an sich schon ein gelungenes Ergebnis des wisdom of crowds. Um so etwas zu realisieren… dazu gehört ganz einfach Talent!
    ARTigo legt wert auf Poesie und das ist eigentlich, was mir daran am besten gefällt. Es gewichtet die Daten sehr gut: Metadaten – didaktische Funktion; sprachliche Annotation – erschließende Funktion; Bild – Erkenntnisfunktion. Ich bin begeistert!
    🙂

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