„Gewaltverherrlichung bereits in den Märchen der Gebrüder Grimm“

Wie der Spiegel berichtet, hat der Oberste Gerichtshof der USA Meinungsfreiheit über Jugendschutz gestellt: gewaltverherrlichende Computer-Spiele dürfen nun an Minderjährige verkauft werden. Ein Teil der Urteilsbegründung stützt sich auf Gewaltverherrlichung in Märchen der Gebrüder Grimm, wo u.A. durch Kinderhand eine Hexe zu Tode kommt.

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Eine Antwort auf „Gewaltverherrlichung bereits in den Märchen der Gebrüder Grimm“

  1. mat sagt:

    Interessant finde ich im dem Spiegel-Artikel v. a. die Aussage, das Videospiele ebenso wie Bücher, Theaterstücke etc. „Ideen und gesellschaftliche Botschaften“ transportieren würden. Ach, das spricht mir zumindest latent aus dem Herzen: Bereits seit einigen Jahren gibt es immer mal wieder Videospiele, die vom „storytelling“ her so manchem Roman Konkurrenz machen würden. Dass man beim Videospiel an entscheidenen Situationen eventuell selbst den Abzug an seiner Wumme betätigt und das nicht, wie beim Buch, den Protagonisten erledigen lässt, halte ich für nicht so dramatisch, als dass man behaupten könnte, Videospiele und Bücher wären was grundverschiedenes. Von daher ist die Entscheidung des Gerichts eigentlich nur konsequent.

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