Hintergründiges für das digitale Bücherregal

Ach, was war 2008 nicht für ein ereignisreiches Jahr: Karen Baker Landers erhält den Oscar für den besten Tonschnitt. In Tirol finden Landtagswahlen statt. Birgit Õigemeel klettert mit ihrem Hit Ilus Aeg für eine Woche an die Spitze der estnischen Singlecharts. Und am 13. Mai des UNESCO-Kartoffeljahres heiratet Michael Ballack ENDLICH seine Simone.

Wie? Alles vergessen? Na ja, macht nichts, denn auf das hier hätten wir auch beinahe hinzuweisen vergessen.

Bereits 2008 – also vor etwa 21 Internetjahren – fand in Tübingen ein Workshop unter dem Titel „Good Tags, Bad Tags“ statt, bei dem die Teilnehmer nicht nur über Themen rund ums Social Tagging diskutierten, sondern später auch eine Aufsatzsammlung veröffentlichten. Das Tolle daran: Die wirklich interessante Publikation ist unter obigem Link kostenlos als pdf downloadbar (knapp 6 MB).

Unter vier Gesichtspunkten werden in dem Buch verschiedene Facetten des Taggings beleuchtet:

1. Theoretische Ansätze und empirische Untersuchungen
2. Einsatz von Tagging in Hochschulen und Bibliotheken
3. Kommerzielle Anwendungen von Tagging
4. Tagging im Semantic Web

Die einzelnen Texte eignen sich gut, um einen Einblick in die verschiedenen Möglichkeiten zu erhalten, wie Social Tagging in der Wissenschaft, an der Uni oder auch kommerziell Verwendung findet. Und da es sich bei dieser Veröffentlichung um eine Aufsatzsammlung handelt, muss man es auch nicht unbedingt von vorne bis hinten durchlesen. Plus: Jeder Text verweist am Ende auf jede Menge vertiefende Literatur. Seht es Euch einfach mal an!

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Eine Antwort auf Hintergründiges für das digitale Bücherregal

  1. keimelion sagt:

    Danke schön! 🙂

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