Monatsarchive: Mai 2012

Petition: Für den uneingeschränkten Zugriff auf Werke von Joan Miró für Forschung und Lehre

Prometheus – das verteilte digitale Bildarchiv für Forschung und Lehre fordern heute auf ihrer Homepage dazu auf, eine Petition für den uneingeschränkten Zugang zu Werken Joan Mirós für Forschung und Lehre zu unterzeichnen, die die Nachlassverwaltung nicht gewähren möchte. Hier gibt es mehr Informationen und hier geht es zur Petition!

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Ein paar Tipps zur (Bilder)Suche im Netz

Immer wieder beobachte ich in unserem Computerraum in der Uni meine Kommilitonen, wie sie Suchmaschinen verwenden – und immer wieder fällt mir auf, dass viele die guten Kniffe noch nicht kennen. Keine Angst, ich komme jetzt nicht mit Trunkierung oder Booleschen Operatoren (die man auch in der ARTigo-Suche verwenden kann). Ich meine die wirklich guten Kniffe:

Die Google-Bildersuche

Man kennt das ja als Studentin oder Student nur zu gut: Man hat ein Bild im Web gefunden, das man gut brauchen könnte, aber die Auflösung ist zu niedrig. Z.B. hat man über die ARTigo-Bildersuche mit den Suchbegriffen „blumen -tisch“ das Bild „Stilleben mit Blumen“ von Édouard Manet gefunden. Und braucht eine höhere Auflösung (oder noch schlimmer: man hat das Bild gefunden und weiß weder Titel noch Künstler). Zum Glück gibt es die Google-Bildersuche, die auch rückwärts suchen kann (und weitaus bessere Ergebnisse bereithält, wie etwa die Rückwärtssuchmaschine TinEye)

Also auf die Google-Bildersuche gehen, auf den kleinen Photoapparat klicken (im Bild rot umrandet).

Dann erscheint folgendes, hilfreiches Pop-Up:

Lädt man nun testweise Manets „Stilleben mit Blumen“ hoch, erhält man ein in mehrerlei Hinsicht erstaunliches Suchergebnis. Google stellt eine Vermutung über das Bild an und die ist gar nicht so schlecht, nämlich „manet blumen“. Dann sucht Google nach optisch ähnlichen Bildern. Und zu guter Letzt gibt es die Möglichkeit das Bild in anderen Größen zu suchen. Prädikat: sehr fein!

Ähnliche Wörter suchen

Jedes Ding hat zwar einen Namen, aber viele Dinge haben mehrere Namen und oft findet man mit nur einem einfachen Suchbegriff, wie z.B. „Hühnchen“ eben vorrangig Ergebnisse, die diese Wort enthalten. Abhilfe schafft die Tilde („~“). Direkt vor das zu suchende Wort gestellt, sorgt sie dafür, dass auch semantisch ähnliche Wörter wie „Geflügel“ oder „Haushuhn“ gefunden werden. Sehr praktisch!

Gezielt nach Dokumenttypen suchen

Ok, jetzt geht es nicht mehr so sehr um Bilder, als z.B. um pdf-Dokumente oder PowerPoint-Präsentationen. Und hier kommt es immer wieder vor, das man sich nur solche anzeigen lassen will. Und das macht uns Google ganz einfach, Google will nur wissen, welches Dateiformat wir suchen. Für pdfs wäre das z.B. filetype:pdf, für PowerPoints filetype:ppt.

Das sind natürlich nur einige wenige hilfreiche Funktionen, die Google zu bieten hat (Google kann z.B. auch rechnen und malen). Aber mir bleibt hier nur noch zu sagen, dass ich euch viel Spaß beim Googlen, ARTigo-Spielen und bei der ARTigo-Suche wünsche.

Nachtrag:
Natürlich muss man sich keine Gedanken über die Auflösung einer digitalen Reproduktion machen, wenn man einen Zugang zu Prometheus hat 🙂

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ARTigo Taboo

Tabuloses Tagging in ARTigo hat zu weit über vier Millionen Taggings geführt. Für die ungezügelte Leidenschaft, spielend unsere Suchmaschine für Bilder zu verbessern, sind wir allen Spielern sehr dankbar! Nun gibt es eine neue Version von ARTigo: ARTigo Taboo.

Die meisten Spieler finden schnell heraus, wie man beim bisherigen ARTigo-Spiel einfach Punkte ergattern kann: Man gibt möglichst allgemeine Tags ein, die der Mitspieler auch leicht findet. So kommt es schnell zu Übereinstimmungen der Eingaben und damit zu Punkten. Natürlich sind allgemeine Tags wichtig, doch beim hundertsten blau, Haus oder Wasser stellt sich aus Sicht der Suchmaschine keine Verbesserung mehr ein. Neue Tags wären hilfreicher, um Bilder besser finden zu können. Deswegen sind bei ARTigo Taboo die häufigsten Tags tabu und man bekommt keine Punkte bei der Eingabe. Solche Taboo Tags werden rot angezeigt, so dass man sich beim Spiel darauf einstellen kann.

Ungezügelt taggen soll man natürlich weiterhin, denn es werden nur die häufigsten Eingaben nicht bewertet. Über „originelle“ Tags freuen wir uns natürlich weiterhin.

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ARTigo – Bild Dir Deine Meinung

Seit kurzem gibt es ein neues ARTigo-Video. Nach den Spielanleitungen zu ARTigo und Karido sowie der Vorstellung der Promi-Doppelgänger-Suchmaschine ist nun eine kleine Slideshow online, die einen weiteren wichtigen Aspekt unseres Projekt beleuchtet: Den Einfluss unserer Spieler auf die Katalogisierung der Bilder.

Denn mit Euren Eingaben beim Spielen bestimmt letztlich ihr, mit welchen Begriffen diese Abbildungen letztlich zu finden sind, getreu dem Motto: „ARTigo – Deine Bilder Bilder, Dein Spiel“ (die engl. Version findet ihr hier). Leider habe ich es auf die Schnelle nicht geschafft, das Video direkt hier einzubinden, daher nur die Links.

Schaut Euch das kurze Video mit überlangem Abspann einfach mal an. Und wenn es Euch gefällt, dann verbreitet es in Eurem Freundes- und Bekanntenkreis wie eine Sommergrippe. Denn nach wie vor ist es uns absolut primäres Ziel, soviel Aufmerksamkeit zu erregen, dass wir es in die RTL II-Nachrichten schaffen 🙂

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