Lastverteilung

Laut Wikipedia wird mit Lastverteilung (auch Lastverbund, engl. load balancing)  ein Verfahren beschrieben, um bei der Speicherung, dem Transport und der Verarbeitung von Objekten vorgegebene Kapazitätsgrenzen einzuhalten.

Im Artikel werden verschiedene Gebiete erwähnt, in denen der Begriff Anwendung findet: Logistik, Statik und auch Informationsverarbeitung. So ist eine Lastverteilung auf verschiedene Server beispielsweise bei ARTigo wichtig, weil die Kapazität eines Server nicht mehr ausreichen würde. Zu viele gleichzeitige Anfragen könnten den Spielfluss sonst verlangsamen und evtl. sogar ganz zum Erliegen bringen. Natürlich passiert diese Lastverteilung automatisch.

Viele werden Lastverteilung aus dem beruflichen Alltag kennen: Kurzfristig erfahren Sie von der Geschäftsleitung, dass die Marketing-Abteilung unverhofft die Werbetrommel gerührt hat. Nun erwarten Sie in den nächsten Stunden und Tagen einen gewaltigen Ansturm an Kunden. Natürlich reagieren Sie, indem Sie die Last der anstehenden Arbeit mit Kollegen teilen. Diese Lastverteilung passiert natürlich nicht automatisch.

Als Informatiker ist man gut beraten, bei drohendem Kunden-Ansturm von einer Lastverteilung auf Kollegen möglichst zügig auf eine Lastverteilung auf Server umzustellen, um selbst nicht an Kapazitätsgrenzen zu stoßen. Der oben genannte Wikipedia-Artikel spart das Thema Lastverteilung im Beruf leider aus. Ich bin zuversichtlich, dass der Artikel bald erweitert wird.

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5 Antworten auf Lastverteilung

  1. keimelion sagt:

    Wäre es vielleicht möglich, bei den Bildern und Sätzen des Tages auf der Homepage ein Feld „kommentieren“ einzubauen? 😉

  2. keimelion sagt:

    Danke für das Posting „Lastverteilung“, das sehr aufschlussreich ist bezüglich der Notwendigkeit von Servern bei Artigo! Jetzt kann ich das auch ein wenig verstehen. Danke auch für den Hinweis auf die heutige Presseerklärung, die aber wirklich sehr knapp ausgefallen ist.

    Stellvertretend für eine kleine Gruppe von Spielern habe ich einige Fragen an die Erfinder des Spiels und bitte, diese auch zu beantworten, wenn Sie demnächst hier vielleicht ein größeres Interview veröffentlichen.

    Also:

    Lieber Herr Kohle, Herr Bry,

    1. Sie kennen sicherlich den Namen von Johan Huizinga. Hat dessen Buch „Homo Ludens“ bei der Erfindung des Spiels „Artigo“ eine Rolle gespielt? Hat der Gedanke „vom Ursprung der Kultur im Spiel“ Ihre ersten Gespräche angeregt?

    2. „Artigo“ feiert in diesem Jahr seinen 7. Geburtstag. Wie haben Sie sich das Spiel vor sieben Jahren vorgestellt? Sieht es heute einigermaßen so aus, wie Sie es ursprünglich erdacht haben?

    3. Warum spielen wir bei „Artigo“ mit Bildern aus der Geschichte der Kunst? Glauben Sie, dass Kunst im Spiel leichter zu vermitteln ist, als beispielsweise durch Kunstgeschichtsbücher? Oder sehen Sie einen Zusammenhang zwischen Spiel und Kunst?

    4. Bei „Artigo“ kann man neben dem Spielen auch Bilder nach Schlagworten abrufen und eigene Ordnungen schaffen. Waren diese unorthodoxen Zusammenhänge von Kunstwerken quer durch Zeiten, Stile und Länder von Anfang an intendiert? Sieht man damit Kunst wirklich anders als in herkömmlichen kunsthistorischen Schauen?

    5. Haben Sie schon eine Bildbeschreibung anhand der Spielergebnisse geschrieben? Wie liest sich die an? Könnten Sie bitte hier ein Beispiel geben?

    Ich danke für die Antworten!

    😀

    • Hubertus Kohle sagt:

      1) nicht direkt, aber es hat sicherlich etwas damit zu tun
      2) artigo ist erst drei jahre alt. ich finde, dass wir mit der jetzigen version einen schritt weiter gekommen sind, obwohl die alte auch absolut gut funktioniert hat
      3) mir scheint, dass mit artigo nur eine weitere zugangsweise zu kunst ermöglicht wird, aber natürlich keine, die andere ersetzt
      4) ja, das digitale organisiert alles neu, so auch hier!
      5) nein, habe ich noch nicht

      • keimelion sagt:

        Zu 2. hatte ich dann vermutlich eine falsche Information. Entschuldigung! Ich danke nochmals und wünsche viel Erfolg mit dem schönen Spiel!

  3. Christoph Wieser sagt:

    Heute steht ARTigo auf den News von http://www.lmu.de:
    http://www.uni-muenchen.de/aktuelles/news/2011/f-29-11.html

    Die Last steigt…

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