Learning by doing, reading and watching

Wie letztens bereits angesprochen braucht es unserer Meinung nach eigentlich kein großes Vorwissen, um unsere beiden Spiele ARTigo und Karido zu spielen. Doch es schadet natürlich nicht, einen Blick in die Anleitung zu werfen. Und genau diese ist nun in zweifacher Ausführung bei uns zu finden.

Zum einen findet Ihr seit kurzem auf unserer Homepage neben den Buttons für die Spiele kleine Fragezeichen-Icons, die Euch zu kurzen schriftlichen Erläuterungen von ARTigo und Karido führen.

Zum anderen haben wir zwei improvisierte Video-Tutorials für Euch erstellt, die auf unserem neuen Youtube-Kanal zu finden sind. Leider hatten weder Nina Hagen noch Herbert Grönemeyer auf die Schnelle Zeit, die Sprecherrolle für die Tutorials zu übernehmen, daher haben wir Laien dies selbst machen müssen.

Wir werden übrigens auch künftig bei Youtube ein paar Videos rund um ARTigo veröffentlichen, schaut also ab und an mal vorbei!

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23 Antworten auf Learning by doing, reading and watching

  1. keimelion sagt:

    Ist dieses Teufelchen von Carl Srathmann von 1902 nicht süß! „Satan“ heißt das Kunstwerk, das heute Morgen auf der Homepage ist. Bezaubernd! So viele Blüten, so lebendig das goldene Ornament und so verschreckt das Monsterchen! Wie soll man sich da nicht zum Spiel verführen lassen?! 🙂

  2. keimelion sagt:

    Das heutige Bild auf der Homepage mit einer Straßenszene in Paris von Auguste Renoir muss an einem sonnigen und nebligen Herbsttag entstanden sein. Ich bin sicher, Renoir hat es so gemalt, wie er es gesehen hat und das ganz schnell. Es ist ein Fest des Lichtes und der Komplementärfarben Gelb-Orange und Blau-Violett, obwohl die Tags der Spieler ganz andere Schwerpunkte setzen: Laterne, Kinder, Markisen, Kutsche, Strasse usw. usw. usw. 🙂

  3. keimelion sagt:

    Ja, das „große Schauessen“ (heutiges Bild des Tages) sieht wahrlich nicht sehr appetitlich aus! Das Brot – steinhart und verschimmelt, Wein und Trauben – allem Anschein nach sauer, das Obst – fahl, Nüsse und Gebäck – hohl und trocken, die Blumen – welk. Dazu noch ein bunter Vogel, Schmetterling und Fliege – lauter Ungeziefer, das herumkriecht. Wa-rum hat Georg Flegel nicht etwas Ordentliches gemalt?! Das werde ich nie verstehen… So was wie Chardin zum Beispiel oder etwas, was Appetit macht, so etwas wie Carl Schuch. Vielleicht war er gegen den Konsum? 🙁

    • keimelion sagt:

      p.s. Das einzige ganze und appetitlich erscheinende Obst ist gut sichtbar eine Zitrone! Danke schön! Ich glaube, er hatte was gegen üppige Mahlzeiten…

      • keimelion sagt:

        Obwohl die Stillleben von Carl Schuch sehen beim zweiten Blick auch etwas traurig aus. Nein! Am besten doch wie Chardin! So Erdbeeren zum Beispiel oder eine Pastete… 🙂

        • keimelion sagt:

          Ich glaube, die hier allgegenwärtigen Herren Protestanten hatten bei diesen Stillleben ein Wort mitzureden. Bei J.B.S. Chardin mit Sicherheit, allerdings zeitlich stark verschoben. Ob bei G. Flegel auch? Sieht stark danach aus…

  4. keimelion sagt:

    Welchen Platz habe ich wohl in diesem Monat bei ARTigo? Bin wahrscheinlich Schlusslicht… Schluchz! Wieder nichts gewonnen. Schluchz! 🙁

    • keimelion sagt:

      Schluchz! Besser ist es, es gehen alle essen, die über eine gewisse Punktanzahl erreicht haben. Ich habe über 20.000 Punkte. Dann wäre es gut, wenn in diesem Monat alle essen gehen, die über 20.000 Punkte haben… Schluchz! Das kann von Monat zu Monat dann wechseln. Ist das nicht ein guter Vorschlag? 🙂

  5. keimelion sagt:

    Bild des Tages: Caspar David Friedrich, Der Mönch am Meer, 1807-1811, Berlin, Alte Nationalgalerie

    Ist das nicht schön! Seufz… ich könnte es mir stundenlang ansehen… und nicht satt werden. Nicht so wie diese Gérôme-Bilder, die man nirgendwo öffentlich abrufen kann. Gestern war da so eines mit einer Sklavin, Aktdarstellung mit Zuschauern… Stellen Sie sich vor, ich sitze in einem Internet-Café, will gerade ARTigo spielen, rufe die Seite auf und alle Café-Insassen gucken drauf! Natürlich gucken sie dann auch gleich auf mich. Peinlichst! Da ist nichts dabei, natürlich nicht, aber wie wollen Sie das in einem Internet-Café erklären? Das glaubt sowieso keiner, wenn Sie mit Ästhetik, höhere Mathematik und Latein kommen. Das können Sie vergessen bei Gérôme, bei anderen manchmal auch… so, bei manchen Symbolisten. Also ich liebe dieses Gemälde von Caspar David Friedrich! 🙂

  6. keimelion sagt:

    Habe soeben das hier entdeckt…

    http://www.kunstgeschichte-ejournal.net/229/3/Kohle_Social_Tagging.pdf 🙂

    … und sogar zum Großteil gelesen, obwohl alles auf Englisch (wieder einmal!)

    Warum das einem nicht gleich gesagt wird, weiß ich nicht. Alles muss man immer selber finden. 🙁

    Also: Ganz aktuell und in allem aufschlussreich, die Spiele werden auch nochmal erklärt und das nächste Spiel angekündigt: „tag a tag“ Das finde ich jetzt schon super, allein aufgrund der kurzen Beschreibung. Sehr schön, ich kann es kaum erwarten! 🙂

    + danke!

  7. keimelion sagt:

    Gute Vorführungen, danke! Jetzt dürfte es für alle eindeutig sein, wie man spielt. Nicht? 🙂

    • Gast sagt:

      Ja, bravo! Glückwunsch!

      Aber ich kann nach wie vor nicht nachvollziehen, warum die Abbildungen im ersten Durchgang in einem viel kleineren Maßstab gezeigt werden als im zweiten.
      Schließlich soll man doch im ersten alles sehen.
      Sollte das nicht eher umgekehrt laufen, wenn schon verschiedene Darstellungsgrößen?

      Gruß

      Gast

      • keimelion sagt:

        Ooops! Da ist was mit Ihrem Browser oder mit dem Computer… Bei mir haben die Bilder immer die gleiche Größe. Oder von welchem „Durchgang“ sprechen Sie? Wenn man bei ARTigo taggt, sind die Bilder manchmal ein wenig verzerrt. Das wissen aber die Informatiker im Team schon. Bei der Auflösung am Ende sind sie immer ganz normal, d.h. nicht verzerrt. Vielleicht liegt es daran, dass Sie von unterschiedlichen Größen sprechen?

        • Gast sagt:

          Nein, bei mir sind die Bilder im ersten Durchgang eindeutig viel kleiner in der Darstellung und im zweiten Durchgang größer, wodurch ich erst dann vieles überhaupt optisch erkennen kann.
          Würde ich das nicht als ordentliches Manko für die „Arbeit“ sehen, würde ich es nicht erwähnen.
          Das ist ständig so bei mir.

          Vielleicht teilen das noch andere mit, bei denen das genauso ist.

          Ein Gast

          • keimelion sagt:

            gut! Angesichts der Tatsache, dass ich oft genug in Internet-Cafés spiele, finde ich das gar nicht so schlecht, wenn die Bilder eine diskrete Größe haben. Es muss nicht jeder sehen, was man gerade taggt. Manchmal ist es sogar besser, wenn man es nicht so genau erkennen kann. Aber davon habe ich ja schon berichtet… 🙂

          • Gast sagt:

            Im zweiten Durchgang werden die Bilder aber größer, – da wo man sie sich lange genug anschauen kann 😉

            Die Bildinfos (rechte Maustaste) geben bei mir auch die gleiche Pixelzahl an, also daran liegt’s nicht.

            Werde mich ggf. an das Fach-Team via E-Mail wenden.

            Bei mir ist jetzt die Dämmerung vorbei und ich höre wieder auf.

            Gruß

            ein Gast

          • keimelion sagt:

            Wie Sie möchten. Viel Erfolg! Es geht nicht darum, wie lange man sich selber die Bilder ansieht, weil man selber weiß, was man da sieht. Ich sehe sie mir übrigens auch bei der Auflösung der Bild-Metadaten nicht unbedingt lange an. Ich lese die Bilddaten und gut is‘ es! Es geht darum, dass die anderen, die nicht wissen, dass man mit Kunst spielt, sich ggfs. ungebeten die Bilder auch ansehen und sich ihren Teil dabei denken. Ecco!

          • Gast sagt:

            Es ist eigenartig: Wenn ich mit meiner Tastatur Strg und – (Verkleinerung) drücke, werden die Bilder größer (!), also genau das, was ich im ersten Durchgang will – sie kommen näher ran – , aber die Schrift – so auch das Eingabefeld werden kleiner (siehe eben Befehl: verkleinern). Mach ich Strg und + wandern die Bilder ganz eigenartig im Zoom herum,: groß – klein, rechts – links.
            So ein Eigenleben mit manuellem Strg und + oder – kenne ich sonst von nirgends.

            Und Strg und – ergibt Vergrößerung (!) motiviert schon zu kreativeren Eingaben! Nimmt halt Zeit weg, bei jedem Bild zuerst Strg und – zu drücken.
            Vielleicht fällt den Technikern da doch die Lösung ein.

            Danke.

            ein Gast

          • keimelion sagt:

            Ja, wenn man lange genug sucht, findet man schon etwas, was nicht so ist, wie man es gerne hätte. Es ist zwar nicht viel, aber man hat etwas gefunden. Das erinnert mich an einen Spruch der Ärzte: „Es gibt keinen gesunden Menschen, es gibt nur solche, die nicht gründlich genug untersucht wurden!“ 🙂 Na ja, also in der Zeit tagge ich lieber einige Bilder mehr. Wie gesagt, dass sie nicht so groß sind, wie am Ende finde ich gut und habe keinen Bedarf das geändert zu sehen. Ein paar Zuschauer weniger im Internet-Café kommt mir entgegen. 🙂 Aber mit der Tastatur zu spielen, macht auch Spaß, das gebe ich zu. Allerdings behalte ich mir das für Sachen vor, wo ich das auch wirklich brauche. Viele Grüße! 🙂

          • Gast sagt:

            Spätestens wenn wieder so ein mürrischer Holzschnittkopf aus der Dauerserie auftaucht, ist wohl jeder wieder auf seinem Platz im Internet-Café.

            Da hilft nur: nicht werten!
            Man nimmt die Dinge wie sie kommen.

            Schönen Tag!

            ein Gast

            PS: Der Antwort-Button ist hier auch sehr sporadisch zu finden. Kann der ausgeschaltet werden, wenn „no comment“ erwünscht?

          • keimelion sagt:

            Wie meinen Sie das „’no comment‘ erwünscht“? Ich hoffe, es bleibt in diesem Blog dabei, dass comment erwünscht ist. Eigentlich kenne ich gar keinen Blog, wo Kommentare nicht erwünscht sind…

            Das wäre auch nichts für mich. 🙂

            Oder möchten Sie jetzt allein keine Antworten mehr von mir? Das können Sie aber auch so sagen, sonst versteht man das als Vorschlag für alle. Und das wäre ja nicht unbedingt toll. 🙁

            Ich halte mich aber ab da auch raus. Viel Spaß und alles Gute! 🙂

          • keimelion sagt:

            p.s. Was glauben Sie, was im Internet-Café los ist, wenn ich gleich nach einem Gérôme eine Serie der – wie Sie sagen – „mürrischen Holzschnittköpfe“ bekomme?! Das sehen Gäste des Cafés überhaupt nicht so. Im Gegenteil: dann darf wohl alles eindeutig sein, wenn ich mich, wie gesagt anschließend zu Aktdarstellungen meine Aufmerksamkeit einer Reihe von Männern widme. Also nein! Lieber Bilder in dezenter Größe, da bleibt alles in vertretbarem Rahmen. Danke schön! 🙂

          • keimelion sagt:

            Ich hab’s! 🙂

            Man kann mehrere Modi einrichten, oder zumindest zwei: eines für zu Hause und eines für unterwegs. Da kann man die Größe und die Auswahl der Bilder unterschiedlich gestalten. Das ist doch ein guter Kompromiss, nicht? 🙂

            Alles Gute + Grüße!

            🙂

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