Crowdsourcing für die Kunst – Kunst aus Crowdsourcing

Während wir hier bei ARTigo darauf bedacht sind, Kunst über Crowdsourcing besser zugänglich zu machen, dreht der US-Amerikanische Künstler Aaron Koblin den Spieß um. Während sein bisheriges Werk schon zu großen Teilen aus der Verknüpfung von digitalen Medien und Kunst bestand, macht er sich in jüngster Zeit Crowdsourcing zu nutze. So montierte er ca. 10000 Zeichnungen linksausgerichteter Schafe, die von ihm unbekannten Menschen auf einen Aufruf hin gezeichnet wurden, zu dem Bild „The Sheep Market“.

Zu den Lied „Ain’t No Grave“ produzierte er zusammen mit dem Regisseur Chris Milk ein crowdsourcing-basierte Musikvideo. Hierfür nahm er Archivaufnahmen von Johnny Cash. Jeder Nutzer konnte nun mit einem speziell entwickelten Zeichenprogramm ein Bild für das Musikvideo malen. Das komplette Video mit allen Einzelbildern findet ihr hier: Link.

Vielleicht bildet sich ja eines Tages eine Kette: Wir machen durch Crowdsourcing crowdsourcingbasierte Kunst zugänglich und daraus entsteht wieder Kunst …

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9 Antworten auf Crowdsourcing für die Kunst – Kunst aus Crowdsourcing

  1. keimelion sagt:

    Aaron Koblin klingt fast wie Arnold Böcklin nur umgekehrt. 🙂 Das fällt mir nur deshalb ein, weil ich heute die „Toteninsel“ bei ARTigo auf der Homepage sehe. Warum hat er die eigentlich gemalt? War das ein Auftrag? Jetzt sehe ich, dass es auch eine „Lebensinsel“ von ihm gibt… Schaurig!

  2. wieser sagt:

    Danke, da war die Software schlauer als ich.

  3. keimelion sagt:

    Klar, Sprachkunst entsteht ja schon fast zeitgleich. Aber Sie meinen wahrscheinlich bildende Kunst… Das wird bestimmt auch noch kommen!

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