Ein paar Tipps zur (Bilder)Suche im Netz

Immer wieder beobachte ich in unserem Computerraum in der Uni meine Kommilitonen, wie sie Suchmaschinen verwenden – und immer wieder fällt mir auf, dass viele die guten Kniffe noch nicht kennen. Keine Angst, ich komme jetzt nicht mit Trunkierung oder Booleschen Operatoren (die man auch in der ARTigo-Suche verwenden kann). Ich meine die wirklich guten Kniffe:

Die Google-Bildersuche

Man kennt das ja als Studentin oder Student nur zu gut: Man hat ein Bild im Web gefunden, das man gut brauchen könnte, aber die Auflösung ist zu niedrig. Z.B. hat man über die ARTigo-Bildersuche mit den Suchbegriffen „blumen -tisch“ das Bild „Stilleben mit Blumen“ von Édouard Manet gefunden. Und braucht eine höhere Auflösung (oder noch schlimmer: man hat das Bild gefunden und weiß weder Titel noch Künstler). Zum Glück gibt es die Google-Bildersuche, die auch rückwärts suchen kann (und weitaus bessere Ergebnisse bereithält, wie etwa die Rückwärtssuchmaschine TinEye)

Also auf die Google-Bildersuche gehen, auf den kleinen Photoapparat klicken (im Bild rot umrandet).

Dann erscheint folgendes, hilfreiches Pop-Up:

Lädt man nun testweise Manets „Stilleben mit Blumen“ hoch, erhält man ein in mehrerlei Hinsicht erstaunliches Suchergebnis. Google stellt eine Vermutung über das Bild an und die ist gar nicht so schlecht, nämlich „manet blumen“. Dann sucht Google nach optisch ähnlichen Bildern. Und zu guter Letzt gibt es die Möglichkeit das Bild in anderen Größen zu suchen. Prädikat: sehr fein!

Ähnliche Wörter suchen

Jedes Ding hat zwar einen Namen, aber viele Dinge haben mehrere Namen und oft findet man mit nur einem einfachen Suchbegriff, wie z.B. „Hühnchen“ eben vorrangig Ergebnisse, die diese Wort enthalten. Abhilfe schafft die Tilde („~“). Direkt vor das zu suchende Wort gestellt, sorgt sie dafür, dass auch semantisch ähnliche Wörter wie „Geflügel“ oder „Haushuhn“ gefunden werden. Sehr praktisch!

Gezielt nach Dokumenttypen suchen

Ok, jetzt geht es nicht mehr so sehr um Bilder, als z.B. um pdf-Dokumente oder PowerPoint-Präsentationen. Und hier kommt es immer wieder vor, das man sich nur solche anzeigen lassen will. Und das macht uns Google ganz einfach, Google will nur wissen, welches Dateiformat wir suchen. Für pdfs wäre das z.B. filetype:pdf, für PowerPoints filetype:ppt.

Das sind natürlich nur einige wenige hilfreiche Funktionen, die Google zu bieten hat (Google kann z.B. auch rechnen und malen). Aber mir bleibt hier nur noch zu sagen, dass ich euch viel Spaß beim Googlen, ARTigo-Spielen und bei der ARTigo-Suche wünsche.

Nachtrag:
Natürlich muss man sich keine Gedanken über die Auflösung einer digitalen Reproduktion machen, wenn man einen Zugang zu Prometheus hat 🙂

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3 Antworten auf Ein paar Tipps zur (Bilder)Suche im Netz

  1. Pingback: Wissenschaftliches Recherchieren im Netz |

  2. HBaller sagt:

    Bitte bedenken Sie aber, dass Suchergebnisse sich auch danach unterscheiden, wer wo die Fragen eintippt – dank personalisierter Suche fließen diese Informationen in die Ergebnisse mit ein; bei Ihnen ruft das Bild die Aussage „Manet“ hervor – bei anderen, die auf dem Gebiet im Netz weniger aktiv sind, eher nicht …

  3. keimelion sagt:

    danke! 🙂

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