Gesundheitliche Gefahren und Chancen von Computerspielen

Auch wenn der allgemeine Ruf von Computerspielen sich in den letzten Jahren dahingehend verbessert hat, dass nicht mehr nur angenommen wird, nur einige wenige eigenbrötlerische Nerds säßen vor PC und Konsole, so ist doch immer noch die Meinung verbreitet, dass Computerspiele zu Übergewicht, Vereinsamung, Depression oder gar zu Aggressionen und gewalttätigem Verhalten führen könnten.

Interessanterweise scheint sich aber in der Wissenschaft, besonders in der Medizin und Informatik, in den letzten Jahren hier ein Meinungswechsel anzudeuten. So werden sogenannte serious games, also ernste Computerspiele, wie auch ARTigo eines ist, mittlerweile nicht nur zu Lernzwecken oder Crowdsourcing eingesetzt, sondern finden auch zunehmend zu therapeutischen Zwecken in der Medizin ihre Anwendung. Gerade in der Rehabilitation entstehen mit serious games gerade zu unermessliche Möglichkeiten und das kann auch Kosten sparen: „Dort, wo sie den Gang zu Arzt, Therapeut oder Pflegekraft einsparen, werden sie sich auch durchsetzen“, sagte Daniel Görlich, Informatik-Professor an der privaten SRH Hochschule Heidelberg (das Zitat stammt von hier bzw. hier).

Spiele, deren Zweck nicht nur in der Unterhaltung bzw. in ihnen selbst liegt, setzten sich also immer mehr durch – und das in den unterschiedlichsten Gebieten.

 

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