Schlagwort-Archive: Artigo

Ziuq nie tsi Nebel eznag Sad

Wie bereits bei der ersten ARTigo-Rätselrunde gezeigt wurde, kann man unsere Suchmaschine nicht nur dafür verwenden, Bilder zu finden, von denen man bereits einige Angaben, wie etwa den Namen des Künstlers oder den Titel des Bildes kennt. Da unsere Spieler täglich immer mehr Schlagwörter zu den Abbildungen liefern, ist es bekanntermaßen möglich, spezifisch nach bestimmten Bildinhalten zu suchen, zum Beispiel dann, wenn man weiß, wie ein Bild aussieht, jedoch über keine weiteren Angaben verfügt.

Dafür muss man lediglich die Suchbegriffe durch ein Leerzeichen getrennt in die Suchleiste eintippen.

Und natürlich lässt sich damit auch ein wenig Schabernack treiben. Ganz in der Tradition von CUS & co. haben wir ein kleines Bilderrätsel für Euch vorbereitet.

Vielleicht kommt Ihr gleich aus dem Stand auf die gesuchten kurzen Sätze, Begriffe, Filmtitel und Slogans. Andernfalls könnt Ihr, um die Rätsel zu lösen, ARTigo verwenden, denn: Die gesuchten Begriffe, die durch die Bilder repräsentiert werden, sind in den entsprechenden Tag-Clouds der Bilder zu finden. Ihr müsst also zunächst das gezeigte Bild in ARTigo finden, dann in der Tag-Cloud nach dem gesuchten Begriff suchen und schließlich mit ein bisschen Kombinationsgabe die Lösungen herausfinden.

Hört sich komplizierter an, als es ist und mach wirklich Spaß!
Wie lange werdet Ihr wohl brauchen, um die 4 Rätsel zu knacken?

 

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Finde das Bild

Es ist schon erstaunlich, wie akkurat mittlerweile bei ARTigo nach Bildern gesucht werden kann. Dank der vielen, vielen Schlagwörter, die unsere Spieler bislang eingegeben haben, ist es nun immer zuverlässiger möglich, Bilder zu finden, von denen man weder Künstler, noch Titel oder sonstige Angaben im Kopf hat. Außerdem lässt sich so mancher Angriff auf die eigene Fachkompetenz mit einer klugen Schlagwort-Suchanfrage elegant parieren:
“Sag mal, wie heißt nochmal das Bild mit der einen Frau, die so komisch nachdenklich dasitzt, ich glaube die hat auch Flügel, auf jeden Fall sieht man da auch komische Gegenstände, eine Kugel glaub ich, Werkzeug und einen Engel und einen Regenbogen. Kanns jetzt nicht besser erklären, aber wenn DU das nicht kennst, dann kann es ja nicht so wichtig sein dieses Bild.”
(Um welches Bild handelt es sich denn?)

Um das Ganze ein wenig zu verdeutlichen, haben wir hier ein kleines Quiz für Euch:

Wer findet mittels Kombinieren von Schlagwörtern in der ARTigo-Suchleiste heraus, aus welchen Bildern folgende Ausschnitte stammen?

 

Mit ein bisschen Fingerspitzengefühl beim Auswählen der richtigen Schlagwörter bekommt ihr das sicherlich hin! Oder ist es gar zu einfach?

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Learning by doing, reading and watching

Wie letztens bereits angesprochen braucht es unserer Meinung nach eigentlich kein großes Vorwissen, um unsere beiden Spiele ARTigo und Karido zu spielen. Doch es schadet natürlich nicht, einen Blick in die Anleitung zu werfen. Und genau diese ist nun in zweifacher Ausführung bei uns zu finden.

Zum einen findet Ihr seit kurzem auf unserer Homepage neben den Buttons für die Spiele kleine Fragezeichen-Icons, die Euch zu kurzen schriftlichen Erläuterungen von ARTigo und Karido führen.

Zum anderen haben wir zwei improvisierte Video-Tutorials für Euch erstellt, die auf unserem neuen Youtube-Kanal zu finden sind. Leider hatten weder Nina Hagen noch Herbert Grönemeyer auf die Schnelle Zeit, die Sprecherrolle für die Tutorials zu übernehmen, daher haben wir Laien dies selbst machen müssen.

Wir werden übrigens auch künftig bei Youtube ein paar Videos rund um ARTigo veröffentlichen, schaut also ab und an mal vorbei!

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Die Frage nach der Punktevergabe

Es ist sehr schön, dass es sich langsam in der Web-Community herumspricht, dass es ein kleines, aber feines Browser-Games namens ARTigo im Internet zu finden gibt. Die Zahl der Benutzer wächst nach und nach, und auch unser Projekt selbst wird ab und an Gegenstand von Artikeln, Beiträgen und Blogs. Jüngst – herzlichen Dank an dieser Stelle – hat sich der ambitionierte Kunst-Blog “Kunstgeflüster” mit unserem Spiel beschäftigt – und an dieser Stelle eine wichtige Frage aufgeworfen, die immer mal wieder Gegenstand der Anfragen an unser Team ist: Wie funktioniert das eigentlich mit der Punktevergabe?

Eines vorweg: Anleitungen zu den beiden Spielen werden wir demnächst veröffentlichen, sodass sie auf der Spielehomepage zu finden sind (dann auch mit Erklärungen zur Punktevergabe).

Wie Euch beim Spielen sicherlich schon aufgefallen ist, erscheinen die von Euch eingegebenen Schlagwörter in unterschiedlicher Gestalt: schwarz, hellblau oder dunkelblau (in fetter Schrift).
Ist das eingegebene Wort schwarz, dann wurde der Begriff zu diesem Bild bislang noch nicht eingegeben. Dafür gibt es keine Punkte.
Ist das Wort dunkelblau, dann hat Euer Live-Mitspieler diesen Begriff ebenfalls eingegeben. Dafür gibt es 25 Punkte.
Ist das Wort hellblau, dann wurde der Begriff zwar nicht vom Live-Mitspieler, jedoch in einer bereits vergangenen Partie eingegeben. Dafür erhält man immerhin noch fünf Punkte.

Nun ist das Thema Punktevergabe so eine Sache. Wir haben uns lange überlegt, wie am besten Punkte zu erspielen sein sollen. Soll es nur dann Punkte geben, wenn es im Live-Spiel zu Übereinstimmungen kommt? Sollte man für “kompliziertere”, komplexere, spezifischere oder weniger gebräuchliche Begriffe mehr Punkte erhalten als für einfachere? Spielt die Reihenfolge der eingegebenen Wörter eine Rolle?
Letztlich haben wir uns für die aktuelle Variante entschiedenen, da sie einen unserer Meinung nach wichtigen Aspekt berücksichtigt: Wörter, die das Bild vorzüglich beschreiben, jedoch vom Live-Mitspieler nicht bestätigt werden, bleiben somit dennoch “im Spiel”. Das soll jedoch nicht heißen, dass wir damit unseren goldenen Weg gefunden haben, das Thema Punktevergabe wird immer wieder diskutiert. Von daher würden wir uns auch sehr über alternative Antworten auf die Frage nach der Punktevergabe freuen :)

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ARTigo jetzt auch auf Facebook

Seit heute gibt es bei Facebook eine eigene ARTigo-Seite!

Damit wir bald ein paar “Likes” vorweisen können, wäre es schön, wenn ihr uns auf Facebook besucht.

Denn unser durchaus realistisches Ziel ist es, mehr “Daumen hoch” zu kriegen als Justin Bieber. Wird ein Klacks, sind ja nur lausige 35.651.652… Na ja, vielleicht sollten wir erstmal versuchen, den Telekom-Shop in Castrop-Rauxel zu überholen. Der hat nämlich nur 10 Empfehlungen vorzuweisen.

Also: Schaut mal vorbei und nehmt uns in Euer Netzwerk auf, damit auch Eure Freunde von unserem Projekt erfahren.

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Toate lumea poate ARTigo

Zugegeben, rumänische Muttersprachler werden über den windigen Google-Übersetzungsversuch in der Überschrift nur müde lächeln können, und dennoch eignen sich diese paar vermutlich lose aneinandergereihten Fremdwörter ganz gut, um auf Folgendes aufmerksam machen:

Die ADZ, bekannterweise steht das für die “Allgemeine Deutsche Zeitung für Rumänien”, hat jüngst einen kurzen Artikel über ARTigo veröffentlicht. Uns alle hat das natürlich sehr gefreut, auch wenn wir ein bisschen überrascht waren, dass unser Spiel länderübergreifend auf positive Resonanz stößt! Vielleicht ist das ja auch nur der Anfang zu einer wahren Flut von weltweiter Berichterstattung über ARTigo. Wer weiß, vielleicht erfahren nicht nur die Bürger Rumäniens, sondern auch geografisch noch entferntere Zeitungsleser etwas über unser Projekt? Dass auch auf St. Vincent und den Grenadinen ARTigo gespielt wird hatten wir ja schon länger vermutet!

Unglücklicherweise ist unser 50-köpfiges Medienveröffentlichungs-Rechercheteam momentan vollends damit beschäftigt, Tageszeitungen aus Nordtexas und Südidaho nach ARTigo-Artikeln zu  durchforsten. Über sachdienliche Hinweise aus der Bevölkerung über Veröffentlichungen rund um den Globus würden wir uns daher sehr freuen :)

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Wo ist die Krone? Da ist die Krone! Ein Projekt zur automatischen Identifizierung von Bildgegenständen

Heute ist bei Spiegel Online ein interessanter Artikel über automatisches Taggen zu finden. Mittels einer in Heidelberg entwickelten Software soll es künftig möglich sein, dass ein Computer Bilder automatisch mit Schlagworten versieht – und diese auch noch zielstrebig innerhalb des Bildes den entsprechenden Objekten oder ähnlichem zuordnen kann. Dass also, so das Beispiel im Artikel, auf “Bildern aus dem Mittelalter” etwa Kronen identifiziert und verschlagwortet würden.

Auch ohne viel über das ehrgeizige Projekt an sich zu wissen lässt sich meiner Meinung nach die vorrangige Problemstellung schnell ermitteln: Denn Krone ist nicht gleich Diadem ist nicht gleich Tiara. Soll heißen: Selbst so etwas relativ spezifisches wie eine mittelalterliche Kopfzierde kann in unterschiedlichsten Ausführungen vorkommen und – was die Sache noch komplizierter macht – vielfältig konnotiert sein.  Der Papst wagt sich nunmal nur sehr selten mit einer juwelenbesetzten Krone auf den Petersplatz. Und mit einer Giebelhaube auf dem Haupt sieht man ihn, wenn überhaupt, nur sonntags beim Bäcker.

Diese Problemstellung, dass es dem Computer nach wie vor extrem schwer fällt, Daten zu “interpretieren”, ist letzlich auch der Grund, warum wir für die Verschlagwortung von Bildern auf die Hilfe von ARTigo-Spielern angewiesen sind. Wir sind zwar mittlerweile soweit, dass wir auch Spiele “simulieren” können – also dass wir bereits gespielte Partien aufzeichnen und dann zwei “alte” Spielpartien neu gegeneinander antreten lassen können, damit sich eventuell noch mehr Matches ergeben – die Datengrundlage für solche Aktionen liefern aber nach wie vor die fleißigen Spieler. Und daran wird sich so schnell auch nichts ändern.

Denn bis es soweit ist, dass durch einen abgefahrenen Algorithmus Bildinhalte fehlerfrei identifiziert und verschlagwortet werden können, werden sicherlich noch einige Stunden ARTigo-Spielen ins Land ziehen.

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Stellen Sie sich vor, Sie drücken auf den “gefällt mir”-Button und Facebook fragt ‘Warum?’. Ein Rückblick auf die Fachtagung „Serious Games: Digitale (Lern-)Spiele in der pädagogischen Praxis“ in Dresden. Teil I

Der Veranstalter der Tagung war das Medienkulturzentrum Dresden in Kooperation mit der GMK-Fachgruppe Games. Unterstützt wurde die Veranstaltung durch AMD Changing the Game. Eine schöne Zusammenfassung der Tagung findet sich auf der Spiele-Webseite der Bundeszentrale für politische Bildung.
Ich werde demnach hier nicht den Ablauf der Tagung wiedergeben, sondern auf interessante Details eingehen, die speziell für ARTigo interessant sind. Und zwar in jeweils eigenen Teilberichten – um das ganze etwas zu entzerren. Los geht’s mit Teil 1:

Jens Wiebken (byte42 : Medienpädagogik-Blog um heutige Medien) thematisierte in seinem Vortrag unter anderem die Reflexionsproblematik unserer Zeit. In einem Umfeld in dem es genügt Zustimmung durch einen Kopfdruck auszudrücken, ohne diese weiter thematisieren zu müssen wird eine ausführliche Reflexion des eigenen Tuns oder Empfindens unnötig.

In diesem Kontext fällt auch der Satz: Stellen Sie sich vor, Sie drücken auf “gefällt mir” und Facebook fragt “Warum eigentlich?”.
Es ist klar, dass hier dies bei den meisten von uns ein Irritationsmoment hervorrufen würde. Nicht nur, weil wir damit nicht gerechnet haben, sondern auch deswegen, weil wir gezwungen werden unsere Zustimmung zu reflektieren. Es ist also nicht nur ungewohnt, sondern auch unbequem die eigenen Aktionen konkret zu hinterfragen.

Daran anschließend wird natürlich die Frage aufgeworfen: Wie viel Reflexion darf ein Computerspiel fordern oder Voraussetzen um zu “funktionieren” – um den Teilnehmern Spaß zu machen?
Während sogenannte “Adventure Games” verhältnismäßig viel Mitdenken erfordern, funktionieren “Jump and Run-Games” auf Reaktionsbasis (wenn man mir den Ausdruck verzeihen möchte). Ob eines der Spielgenres jetzt tatsächlich einen höheren Spaßgehalt hat als das Andere, finde ich schwer zu bewerten. Ich halte das für eine sehr persönliche Entscheidung.
Da aber beide Spielarten sich einer großen “Fangemeinde” erfreuen, kann man wohl davon ausgehen, dass ein gewisses Maß an Reflexion im Spiel dem Spielspaß keinen Abbruch tut.

Das ist natürlich für ARTigo eine gute Nachricht. Immerhin überlegen wir alle uns beim Spielen welche Begriffe sinnvoll sind, um ein Bild zu beschreiben – bzw. welche Begriffe der Mitspieler wohl als sinnvoll bewerten würde. Fraglich ist natürlich wie stark wir beim ARTigo spielen tatsächlich bewusst reflektieren. Ich kann für mich sagen, dass ich oft ohne spezielle Vorabüberlegungen tippe. Wie sieht es bei euch aus – ist ARTigo ein Spiel, das viel Reflexion erfordert?

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Suchtmittel Online-Game

Mit Computerspielen ist es so eine Sache: Oftmals ist es nur ein schmaler Grat zwischen “Ich-spiele-nur-dann-wenn-ich-nichts-erledigen-muss” und “Ich-erledige-nur-dann-was-wenn-ich-nicht-am-Spielen-bin”. In der Tat bietet so manches Game für viele Menschen genügend Anlass, ihren Horizont für etliche Stunden auf Bildschirm, Maus und Tastatur zu beschränken. Prinzipiell ist dagegen ja auch nichts einzuwenden: Ob man lieber den Tennisschläger oder das Klingenschluchtgroßschert schwingt, bleibt jedem selbst überlassen. Und dennoch: Das Suchtpotential von Videospielen wollen wir hier nun kurz ansprechen.

Es gibt nunmal auch im Spielegenre Produkte, die einen, im besten Fall ähnlich wie beim Lesen eines guten Buches – stundelang fesseln. Dagegen ist meiner Meinung nach nichts einzuwenden. Andererseits sollte man sich darüber bewusst sein, mit was man denn da seine (Frei-) Zeit verbringt. Bei den meisten Spielen ist der Nutzwert, im Gegensatz etwa zu vielen Büchern, eher gering. Doch wie sieht das bei Spielen à la ARTigo aus? Wir sind der Meinung, dass ARTigo in der Tat einen Nutzwert bereitstellt, und sei es nur, dass man als Spieler mit vielen Bildern der Weltkunst konfrontiert wird. Der Spieler profitiert also von seinem Aufenthalt auf unserer Homepage. Gleichzeitig sind wir auf regelmäßige Spieler angewiesen. Jeder, der viel Zeit auf unserer Seite verbringt und Kunstwerke taggt, ist für uns ein großer Gewinn! Und in der Tat gibt es so einige Spieler, die wirklich viel Zeit mit ARTigo verbringen, sich in den Highscores nach oben schrauben und uns tausende von Tags liefern.

Die Frage ist nun, ob ARTigo ein ähnliches Suchtpotential bereitstellt wie so manch anderes Spiel à la “World of Warcraft“. Und wenn ja: Ist das ähnlich schlecht? Was meint ihr? Ab wann “übertreibt” man es, wieviel Spielzeit ist noch “im Rahmen”? Uns würde sehr interessieren, wie ihr das beurteilt.

Und auch wenn wir alles dafür tun, Euch zu ein paar Stunden Aufenthalt auf der Homepage zu verführen, gilt natürlich: Übertreibt es nicht! Denn vor allem bei so einem tollen Wetter wie jetzt sollte die Maxime gelten: Computer aus, Radlhose an. Nicht, dass irgendwann in der Bild-Zeitung zu lesen ist: “Zu lange gespielt: ARTigo-Spieler mit Bürostuhl verwachsen”.

PS: Nachfolgend noch 3 praktische Tipps, mit denen einer potentiellen ARTigo-Sucht vorgebeugt werden kann:

1. Vorhänge auf: Ihr solltet täglich drei Mal die Vorhänge aufziehen um nachzusehen, ob diese “Sonne”, von der immer alle reden, am Firmament zu finden ist. Ist dies der Fall, solltet ihr jeweils für mindestens 45 Minuten an die frische Luft gehen. Ist der Blick auf die Sonne durch große Regenwolken versperrt, hilft Euch diese Protektionseinheit weiter.

2. Netzstecker raus: Spielt ihr ARTigo an einem Laptop, könnt ihr Euch schnell und unkompliziert einen Wecker basteln: Einfach den Netzstecker ziehen. Wenn dann der Laptop von alleine ausgeht ist die richtige Zeit für eine Pause gekommen. Spieler mit leistungsstarken Lithium-Ionen-Akkus müssen eventuell etwas länger auf ihre Pause warten.

3. Einkaufen gehen: Achtet auf eine ausgewogene Ernährung und kauft Eure Lebensmittel in richtigen Geschäften und nicht online ein. Dadurch kommt man zwangsweise weg vom PC und raus an die frische Luft. Und damit der Rückweg nicht allzu erschwerlich wird hier noch ein kleiner Tipp: Äpfel kaufen. Ein einziger davon enthält ebensoviel Vitamine wie die sonst übliche Schubkarrenladung an Weingummis.

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Das verstehst du nicht, dafür bist du noch zu klein? Pustekuchen! – Warum das Alter (k)einen Unterschied macht.

Ihr habt es euch wahrscheinlich schon fast gedacht – das Tag-Eingabeverhalten habe ich natürlich nicht nur auf Einflüsse des Geschlechts hin untersucht, sondern eine ganze Reihe von möglichen Einflussvariablen betrachtet; u. a. das Alter.

Es würde zu weit gehen hier detailliert meine Ergebnisse zu diskutieren – ich rücke sie bei Interesse aber trotzdem gerne heraus. Das wichtigste lässt sich trotzdem gut und schnell auch ohne Details zusammenfassen.

Am besten lässt sich der Einfluss des Alters veranschaulichen, wenn man einige Beispiele durchgeht. Stellen wir uns einmal ein Porträt einer ca. 20-jährigen Frau vor. Eine ebenfalls ca. 20-jährige Frau würde dem Gemälde wahrscheinlich nicht das Tag “jung” zuordnen. Bei einem etwa 60-jährigen Betrachter Jahren mag die Situation anders aussehen.

In meinen Daten zeigt sich Ähnliches besonders gut am Beispiel des Bildes “Napoleon überquert die Alpen am Großen St. Bernard” von Jaques Louis David.

J.L. David: "Napoleon überquert die Alpen am Großen St. Bernard"

Sehr junge Personen – etwa zwischen 8 und 10 – sehen auf dem Gemälde einen Mann, der auf einem Pferd sitzt. Etwas ältere Menschen haben bereits gelernt, in dem Mann Napoleon zu sehen. Sie sehen nicht mehr der Mann, sie sehen den Herrscher. Dieser Unterschied liegt natürlich zunächst an der Bildung, diese wiederum hängt aber vom Alter ab.

Die beiden Beispiele zeigen, dass die Perspektive die wir einnehmen, (unter anderem) vom Alter abhängt. Und die Perspektive ist es schließlich die unsere Begriffswahl für die Beschreibung eines Bildes prägt.
Da wir mit Artigo bezwecken möglichst viele verschiedene Begriffe zu erhalten, ist es für uns demnach auch besonders sinnvoll Spieler verschiedener Altersklassen zu erhalten.

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