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Entdecke die verschiedenen ARTigo Spiele mit „Crossover“

Pünktlich zu den Oster-Feiertagen ist das neue ARTigo Spiel „Crossover“ online gestellt worden. Innerhalb einer Spielsitzung des Spieles können verschiedene Spiele, nämlich das ARTigo-Spiel, ARTigo Taboo und Tag a Tag, gespielt und ausprobiert werden.
Beim erstmaligen Aufruf durch den Spieler wird Crossover mit der Voreinstellung gestartet, dass jeweils zwei Runden des ARTigo-Spiels, ARTigo Taboo und Tag a Tag in zufälliger Reihenfolge erscheinen. Anschließend kann die Rundenanzahl der verschiedenen Spiele mit Hilfe der seitlichen Schieberegler individuell eingestellt werden.

Viel Spaß wünscht das ARTigo-Team 🙂

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Crossover – das neue ARTigo Spiel

im Rahmen meiner Bachelorarbeit entstand das Spiel Crossover, durch welches verschiedene Spiele der ARTigo Plattform kennengelernt werden können.

Nun möchte ich Sie einladen, dieses Spiel auszuprobieren!

Das Spiel „Crossover“ lässt sich über folgenden Link aufrufen: http://halmahera.pms.ifi.lmu.de/ . Um den vollen Umfang des Spieles kennenlernen zu können empfehle ich das Spiel zweimal zu spielen.

Wenn Sie sich im Anschluss die Zeit nehmen, folgende Umfrage zu Crossover zu beantworten, würde ich mich sehr freuen. Dadurch habe ich die Möglichkeit ihre Verbesserungsvorschläge und Meinungen in meine Arbeit aufzunehmen.

Die Umfrage lässt sich über folgenden Link aufrufen:
http://artigo-poll.pms.ifi.lmu.de/limesurvey/index.php/768317/lang-de

Ich wünschen Ihnen viel Spaß beim Spielen!
Herzlichen Dank
Iris Teske

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ARTime – das neue Spiel

der Winter steht vor der Tür und damit auch die Zeit, in der man abends gerne vor dem Computer sitzt und ein ARTigo Spiel in der Wärme genießt. Deshalb haben wir auf ARTigo.org ein neues Spiel veröffentlicht: ARTime

Ziel dieses Spieles ist es, drei Kunstwerke in eine chronologische Reihenfolge zu bringen, sprich, das älteste zuerst und das jüngste zuletzt. Um die drei Kunstwerke zu ordnen, kann man diese anklicken, dann gleiten diese in die Ablagebox. Sollte die „geklickte“ Reihenfolge noch nicht stimmig sein, können die Kunstwerke in der Ablagebox durch Drag&Drop („klicken-halten-verschieben“) umgeordnet werden. Um die Runde zu beenden, einfach links auf den Knopf „nächste Runde“ klicken.

Viel Spaß mit ARTime wünscht das ARTigo-Team

ARTime Screenshot

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Phylo: Human Computation als Flash Game

Unser ARTtigo ist nicht das einzige wissenschaftliche Projekt, dass spielerisch auf die „Weisheit der Vielen“ zurückgreift. Eine sehr interessante Variante, wie in Form eines Flash-Games etliche Spieler an einer Forschungsarbeit partizipieren können, nennt sich „Phylo“ und ist hier zu finden.

Bei dem Puzzle-Spiel geht es darum, verschieden farbige Segmente zu ordnen – und das ist in der Tat kniffliger, als es zunächst klingt. Die Quadrate sind in mehreren Linien horizontal angeordnet. Die Aufgabe des Spielers ist es nun, durch das Verschieben der Spielsteine farbliche Übereinstimmungen zu schaffen. Hat man genügend Übereinstimmungen geschafft, kommt eine neue Linie dazu, das Spiel wird nach und nach also immer schwieriger und komplexer.

Die großartige Idee hinter dem Projekt der McGill University in Kanada: Die Spieler helfen den Forschern dabei, im großen Stil Erbgut-Sequenzen verschiedener Spezies zu vergleichen. Dabei stehen die verschieden farbigen Quadrate in dem Spiel für die einzelnen Bausteine des Erbguts, die verschiedenen Linien für unterschiedliche Spezies.

Probiert das Spiel einfach mal aus – natürlich erst NACH den obligatorischen zwei Stunden ARTigo!

PS: Wer keine Lust hat, Online-Games zu spielen und dennoch einen bescheidenen Teil zu einem wissenschaftlichen Projekt beitragen will, der kann zum Beispiel mal das hier mal downloaden. Die Client-Software BOINC (das steht für Berkley Open Infrastructure for Network Computing) ermöglicht es, ungenutzte Rechenleistung des eigenen Computers für Wissenschaftler über das Internet nutzbar zu machen.

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Die Dekonstruktion des analogen Bildraumes – Gollum gefällt das!

Nachdem nun unser Kunstgeschichtsspiel ARTigo zuverlässig läuft und die ersten Reaktionen sehr positiv ausgefallen sind, soll nun auch der Blog regelmäßig mit Informationen gefüttert werden. Hier erfahrt Ihr es als Erste, sobald sich bei ARTigo was tut! Nichtsdestotrotz sollen auch andere interessante Neuigkeiten hier ein Forum finden – und Euch zur Diskussion anregen!

Beginnen möchten wir mit einem Thema, das hier bereits vor nicht allzu langer Zeit besprochen wurde: Der Bericht über den tollen Vortrag „Der Big Bang digitaler Bildlichkeit“ von dem Medientheoretiker Gundolf S. Freyermuth berichtet. Nun ist es an der Zeit, dieses Thema mit einer kleinen Randnotiz aus den Weiten des Privatfernsehens zu versehen.

In einer der etlichen Wiederholungen der MTV-Sendung „Game One“ war letztens ein Bericht über das Konsolen-Game „Enslaved: Odyssey to the West“ zu sehen. Bei diesem Action-Adventure-Spiel schlüpft der Spieler in die Rolle des Protagonisten Monkey, der sich gemeinsam mit seinem weiblichen Sidekick Trip in schönster 3D-Umgebung durch etwaige Abenteuer kämpft. Mit von der Partie bei dem Videozock: Andy Serkis, der vor allem mit Gollum aus der „Herr der Ringe“-Trilogie in Verbindung gebracht wird. Serkis „lieh“ damals dem vollständig 3D-animierten Gollum via Motion Capture seine  Bewegungen, seine Mimik und Gestik. Das Ergebnis: Eine erschreckend realistische und dennoch vollanimierte Umsetzung der bekannten Figur aus dem Tolkien-Universum. Für „Enslaved“ wurde Serkis angeheuert, um Monkey ebenfalls einen realistischen Look zu verpassen.

Interessant waren vor allem die Interview-Schnipsel mit Serkis, die in den MTV-Beitrag eingestreut wurden. Hier beantwortete er die indirekte Frage, warum er denn nun in Spiele und nicht mehr in Filme mache. Seine sinngemäße Antwort: Für Jerkis offerieren moderne Computerspiele, die sich einem „nicht-so-linearen“ Spielverlauf verschrieben haben und bei denen aufgrund der ausgereiften Technik kaum noch zwischen interaktiven Spielszenen und atmosphärischen Filmsequenzen unterschieden werden kann, die Möglichkeit, ein ganz eigenes Genre des „Film anschauens“ kreieren. Kurz: Durch die Möglichkeit, via Controller in den Ablauf des „Film-Spieles“ einzugreifen kann ein einzelner Handlungsstrang, teilweise sogar dessen komplettes Ende vom Zuschauer/Spieler beeinflusst werden. Das Geschehen auf dem 40-Zoll-Flatscreen richtet sich also nach unserem Gusto.

Und was meinte Freyermuth nochmal dazu? Er sprach zukunftsvisionär vom „Versprechen taktiler Interaktion mit immersiven 3D-Narrationen“. Also der Dekonstruktion des vertrauten analogen Bildraumes (v. a. hinsichtlich der Trennung zwischen Film und Zuschauer, sowohl räumlich als auch inhaltlich) und der Etablierung eines neuen digitalen Bildraumes, v. a. hinsichtlich der Immersion zwischen Film und Zuschauer, sowohl räumlich durch 3D-Technik als auch inhaltlich durch Interaktionsmöglichkeiten. Na, wenn da „Enslaved“ nicht volle Sahne mit medientheoretischen Fernprognosen konform geht!

Wie beurteilt Ihr diesen Trend hin zum „Mitspiel-Film“? Es würde uns sehr interessieren, Eure Meinungen dazu zu hören.

Versprechen taktiler Interaktion mit immersiven 3D-Narrationen.
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