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Auswirkung von PR-Maßnahmen

In letzter Zeit war ARTigo ein paar mal in den Medien vertreten (siehe alte Blogeinträge). Dazu hat mich folgende Frage interessiert: welche Auswirkungen haben solche PR-Maßnahmen eigentlich auf ARTigo? Ein kurzer Blick auf die ARTigo-Besucherstatistiken ergab:

  • Die Anzahl der Besucher steigt immer kurzzeitig sehr stark an, pendelt sich aber dann wieder auf den normalen Wert ein (oder ein bisschen darüber).
  • Es bleiben allerdings ein paar neue Vielspieler eine längere Zeit auf ARTigo und produzieren viele Tags.
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Wo kommen denn die Bilder in ARTigo her?

Ganz einfach: aus Museen und bereits vorhandenen Bilddatenbanken. Allerdings sind Bilder erst spielbar, wenn sie über mindestens 7 Tags verfügen. Sie müssen deshalb „angefüttert“ werden. Praktisch spielbar sind:

Artemis-Datenbank: 20.900 Bilder
Amherst College: 644 Bilder
Kunsthalle Karlsruhe: 2.242 Bilder
Dadaweb (Prometheus): 21.013 Bilder
Rijksmuseum: 342 Bilder (von 109.676 Bildern insgesamt)
Streetart: 106 Bilder

Da Ihnen für jedes Bild eine Minute Spielzeit zur Verfügung steht, haben Sie

45.247 Minuten oder
754 Stunden und 7 Minuten oder
31 Tage und 10 Stunden und 7 Minuten oder
4 Wochen und 3 Tage und 10 Stunden und 7 Minuten

ununterbrochenen Spielspaß.

Also, worauf warten Sie noch?

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Wussten Sie schon, dass man mit Ihren Tags nicht nur in ARTigo suchen kann?

Die Suchfunktion in ARTigo kennen Sie ja. Darüber hinaus können Sie auch in Prometheus mit ARTigo-Tags suchen. Wie kommt das?

Prometheus bietet einen übergreifenden Zugriff auf momentan 72 Bilddatenbanken und eine davon heißt Dadaweb. Diese enthält mehr als 20.000 Bilder. In ARTigo sind die Bilder aus Dadaweb ebenfalls integriert und werden von den Spielern getaggt.

Der jeweils aktuelle Stand der Tags (im Moment sind es über 140.000), die zu den Dadaweb-Bildern gehören, wird einmal wöchentlich von Prometheus abgerufen. Das Ganze geht automatisiert per Skript über die Bühne und hat mit der im Bild dargestellten spitzwegschen Beschaulichkeit der Nachrichtenübermittlung natürlich nichts zu tun 😉 .

Also: Taggen Sie fleißig weiter! Über schöne Suchergebnisse freuen sich dann die ARTigo- und Prometheus-Nutzer.

Die Post ist da!

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Das verstehst du nicht, dafür bist du noch zu klein? Pustekuchen! – Warum das Alter (k)einen Unterschied macht.

Ihr habt es euch wahrscheinlich schon fast gedacht – das Tag-Eingabeverhalten habe ich natürlich nicht nur auf Einflüsse des Geschlechts hin untersucht, sondern eine ganze Reihe von möglichen Einflussvariablen betrachtet; u. a. das Alter.

Es würde zu weit gehen hier detailliert meine Ergebnisse zu diskutieren – ich rücke sie bei Interesse aber trotzdem gerne heraus. Das wichtigste lässt sich trotzdem gut und schnell auch ohne Details zusammenfassen.

Am besten lässt sich der Einfluss des Alters veranschaulichen, wenn man einige Beispiele durchgeht. Stellen wir uns einmal ein Porträt einer ca. 20-jährigen Frau vor. Eine ebenfalls ca. 20-jährige Frau würde dem Gemälde wahrscheinlich nicht das Tag „jung“ zuordnen. Bei einem etwa 60-jährigen Betrachter Jahren mag die Situation anders aussehen.

In meinen Daten zeigt sich Ähnliches besonders gut am Beispiel des Bildes „Napoleon überquert die Alpen am Großen St. Bernard“ von Jaques Louis David.

J.L. David: "Napoleon überquert die Alpen am Großen St. Bernard"

Sehr junge Personen – etwa zwischen 8 und 10 – sehen auf dem Gemälde einen Mann, der auf einem Pferd sitzt. Etwas ältere Menschen haben bereits gelernt, in dem Mann Napoleon zu sehen. Sie sehen nicht mehr der Mann, sie sehen den Herrscher. Dieser Unterschied liegt natürlich zunächst an der Bildung, diese wiederum hängt aber vom Alter ab.

Die beiden Beispiele zeigen, dass die Perspektive die wir einnehmen, (unter anderem) vom Alter abhängt. Und die Perspektive ist es schließlich die unsere Begriffswahl für die Beschreibung eines Bildes prägt.
Da wir mit Artigo bezwecken möglichst viele verschiedene Begriffe zu erhalten, ist es für uns demnach auch besonders sinnvoll Spieler verschiedener Altersklassen zu erhalten.

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