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ARTigo – Bild Dir Deine Meinung

Seit kurzem gibt es ein neues ARTigo-Video. Nach den Spielanleitungen zu ARTigo und Karido sowie der Vorstellung der Promi-Doppelgänger-Suchmaschine ist nun eine kleine Slideshow online, die einen weiteren wichtigen Aspekt unseres Projekt beleuchtet: Den Einfluss unserer Spieler auf die Katalogisierung der Bilder.

Denn mit Euren Eingaben beim Spielen bestimmt letztlich ihr, mit welchen Begriffen diese Abbildungen letztlich zu finden sind, getreu dem Motto: „ARTigo – Deine Bilder Bilder, Dein Spiel“ (die engl. Version findet ihr hier). Leider habe ich es auf die Schnelle nicht geschafft, das Video direkt hier einzubinden, daher nur die Links.

Schaut Euch das kurze Video mit überlangem Abspann einfach mal an. Und wenn es Euch gefällt, dann verbreitet es in Eurem Freundes- und Bekanntenkreis wie eine Sommergrippe. Denn nach wie vor ist es uns absolut primäres Ziel, soviel Aufmerksamkeit zu erregen, dass wir es in die RTL II-Nachrichten schaffen 🙂

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Ziuq nie tsi Nebel eznag Sad

Wie bereits bei der ersten ARTigo-Rätselrunde gezeigt wurde, kann man unsere Suchmaschine nicht nur dafür verwenden, Bilder zu finden, von denen man bereits einige Angaben, wie etwa den Namen des Künstlers oder den Titel des Bildes kennt. Da unsere Spieler täglich immer mehr Schlagwörter zu den Abbildungen liefern, ist es bekanntermaßen möglich, spezifisch nach bestimmten Bildinhalten zu suchen, zum Beispiel dann, wenn man weiß, wie ein Bild aussieht, jedoch über keine weiteren Angaben verfügt.

Dafür muss man lediglich die Suchbegriffe durch ein Leerzeichen getrennt in die Suchleiste eintippen.

Und natürlich lässt sich damit auch ein wenig Schabernack treiben. Ganz in der Tradition von CUS & co. haben wir ein kleines Bilderrätsel für Euch vorbereitet.

Vielleicht kommt Ihr gleich aus dem Stand auf die gesuchten kurzen Sätze, Begriffe, Filmtitel und Slogans. Andernfalls könnt Ihr, um die Rätsel zu lösen, ARTigo verwenden, denn: Die gesuchten Begriffe, die durch die Bilder repräsentiert werden, sind in den entsprechenden Tag-Clouds der Bilder zu finden. Ihr müsst also zunächst das gezeigte Bild in ARTigo finden, dann in der Tag-Cloud nach dem gesuchten Begriff suchen und schließlich mit ein bisschen Kombinationsgabe die Lösungen herausfinden.

Hört sich komplizierter an, als es ist und mach wirklich Spaß!
Wie lange werdet Ihr wohl brauchen, um die 4 Rätsel zu knacken?

 

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Censoring the Internet? That’s SOPA-thetic!

24 Tage ist das neue Jahr erst alt, doch bereits jetzt hat man den Eindruck, dass es schlimmer eigentlich kaum kommen kann – vorausgesetzt, das mit dem Weltuntergang ist wirklich nur eine Maja-Ente. Krisenherde, wohin man nur sieht, von der Kreditaffäre bis zum Kreuzfahrtschiffsunglück. Ja, nicht einmal mehr auf Thomas Gottschalk ist Verlass, und im Dschungelcamp läuft es dieses Jahr auch nicht mehr so wie früher.

Für all jene, die sich mit dem Internet auseinandersetzen, was ja irgendwie auf uns alle zutrifft, hat das neue Jahr mit einem mittelgroßen Erdbeben angefangen: Der „Stop Online Piracy Act“, ein unter anderem vom texanischem Republikaner Lamar S. Smith initiierter Gesetzesentwurf um die Verbreitung urheberrechtlich geschützter Inhalte zu verhindern, soll nun im amerikanischem Justizausschuss des Repräsentantenhauses diskutiert werden. Weltweit löste „SOPA“ unter vielen Internetnutzern Schrecken und Protest aus. Namhafte Gegner des Gesetzes sind unter anderem die Unternehmen Google, Yahoo, Facebook und Ebay.

SOPA soll Gesetze und Gesetzesvorhaben aus den Jahren 2008 und 2011 („PRO-IP act“ und „PROTECT IP act“, kurz „PIPA“) noch einmal verschärfen und, so zumindest die Befürchtung der Gegner des Gesetzesentwurfes, das Internet regelrecht zensieren.

Der Grund: Mit SOPA soll es für die Inhaber von Urheberrechten künftig einfacher sein, Verstöße gegen ihr geistiges Eigentum zur Anzeige zu bringen, und zwar in einem Maße, dass es Internetnutzern und Fans des Mitmach-Webs nahezu unmöglich mache, an manchen Facetten des Internets zu partizipieren. Ein in den Medien oftmals erwähntes Beispiel: War es bislang verboten, ein z.B urheberrechtlich geschützes Musikvideo von Michael Jackson bei Youtube hochzuladen, so wäre es mit SOPA und PIPA ebenfalls ein Gesetzesverstoß, würde man ein Video seiner Großeltern hochladen, die auf einer Hochzeit zu Michael Jackson tanzen (sofern die Musik auch noch so leise zu hören ist).

Auch wenn noch weitere, signifkantere Einbußen der freien Internetnutzung durch dieses Gesetzesvorhaben aufzuzählen wären, finde ich dieses lapidare Beispiel auch in Hinblick auf ARTigo ziemlich interessant. Geht es doch dabei um „Urheberrechtsverletzungen“, die den Inhaber der Urheberrechte, in diesem Falle derjenige, der die Rechte an der Musik von Michael Jackson hält, nun wirklich keinen Schaden zufügt.
Uns bei ARTigo beschäftigt vor allem die Frage nach den Urheberrechten von Abbildungen von Kunst. Grob gesagt ist es so, dass „Kunst-Bilder“ über keine Urheberrechte mehr verfügen, wenn der ursprüngliche Schöpfer des Werkes länger als 70 Jahre tot ist. Bilder von den Werken Michelangelos? Kein Problem. Von Rubens? Kein Problem. Von Gerhard Richter? Keine Chance. Von Walter Sickert? Erst ab dem 31. Mai diesen Jahres.
Es wäre natürlich noch besser für unsere Spiele, wenn wir auch uneingeschränkt moderne und zeitgenössische Kunst verwenden könnten, wir tun im Übrigen viel, um auch das in einem gewissen Maßstab den Spielern zu garantieren, etwa in dem wir Kooperationen mit den Rechteinhabern oder Museen und Kunsthallen eingehen. Doch wäre dies sicherlich noch ausbaufähig.

Grundsätzlich, und um das Thema hier abzuschließen und an das diskussionserfahrene Plenum im Kommentarsektor weiterzureichen (was haltet ihr von SOPA?), finde ich, dass es schwieirig ist, zu dieser Thematik dezidiert Stellung zu nehmen, schließlich ist und bleibt geistiges Eigentum schützenswert. Dass die amerikanischen Gesetzesinitiativen jedoch in ihrer Form dem gegenwärtigen Internet nicht gerecht werden und die Nutzer massiv einschränkt, ist kaum zu übersehen. Nicht ohne Grund formiert sich im Weltweitnetz eine Widerstandsbewegung, die meiner Meinung nach plausible Argumente vertritt.

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Pssst: nicht weitersagen!

Es wird Zeit, Euch in ein großes Geheimnis einzuweihen: Denn in Wirklichkeit ist ARTigo gar kein wissenschaftliches Projekt der LMU, keine Kunstsuchmaschine und kein Kunstgeschichtsspiel.

Tatsächlich arbeiten wir für ein Konglomerat aus der Unterhaltungsbranche unter der Schirmherrschaft von Lothar Matthäus und George Clooney, um bislang unentdeckte Promi-Doppelgänger in der Kunst zu identifizieren.

Seht selbst (am besten in HD!):

 

Aber behaltet das bitte für Euch!

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Finde das Bild

Es ist schon erstaunlich, wie akkurat mittlerweile bei ARTigo nach Bildern gesucht werden kann. Dank der vielen, vielen Schlagwörter, die unsere Spieler bislang eingegeben haben, ist es nun immer zuverlässiger möglich, Bilder zu finden, von denen man weder Künstler, noch Titel oder sonstige Angaben im Kopf hat. Außerdem lässt sich so mancher Angriff auf die eigene Fachkompetenz mit einer klugen Schlagwort-Suchanfrage elegant parieren:
„Sag mal, wie heißt nochmal das Bild mit der einen Frau, die so komisch nachdenklich dasitzt, ich glaube die hat auch Flügel, auf jeden Fall sieht man da auch komische Gegenstände, eine Kugel glaub ich, Werkzeug und einen Engel und einen Regenbogen. Kanns jetzt nicht besser erklären, aber wenn DU das nicht kennst, dann kann es ja nicht so wichtig sein dieses Bild.“
(Um welches Bild handelt es sich denn?)

Um das Ganze ein wenig zu verdeutlichen, haben wir hier ein kleines Quiz für Euch:

Wer findet mittels Kombinieren von Schlagwörtern in der ARTigo-Suchleiste heraus, aus welchen Bildern folgende Ausschnitte stammen?

 

Mit ein bisschen Fingerspitzengefühl beim Auswählen der richtigen Schlagwörter bekommt ihr das sicherlich hin! Oder ist es gar zu einfach?

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Learning by doing, reading and watching

Wie letztens bereits angesprochen braucht es unserer Meinung nach eigentlich kein großes Vorwissen, um unsere beiden Spiele ARTigo und Karido zu spielen. Doch es schadet natürlich nicht, einen Blick in die Anleitung zu werfen. Und genau diese ist nun in zweifacher Ausführung bei uns zu finden.

Zum einen findet Ihr seit kurzem auf unserer Homepage neben den Buttons für die Spiele kleine Fragezeichen-Icons, die Euch zu kurzen schriftlichen Erläuterungen von ARTigo und Karido führen.

Zum anderen haben wir zwei improvisierte Video-Tutorials für Euch erstellt, die auf unserem neuen Youtube-Kanal zu finden sind. Leider hatten weder Nina Hagen noch Herbert Grönemeyer auf die Schnelle Zeit, die Sprecherrolle für die Tutorials zu übernehmen, daher haben wir Laien dies selbst machen müssen.

Wir werden übrigens auch künftig bei Youtube ein paar Videos rund um ARTigo veröffentlichen, schaut also ab und an mal vorbei!

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Die Frage nach der Punktevergabe

Es ist sehr schön, dass es sich langsam in der Web-Community herumspricht, dass es ein kleines, aber feines Browser-Games namens ARTigo im Internet zu finden gibt. Die Zahl der Benutzer wächst nach und nach, und auch unser Projekt selbst wird ab und an Gegenstand von Artikeln, Beiträgen und Blogs. Jüngst – herzlichen Dank an dieser Stelle – hat sich der ambitionierte Kunst-Blog „Kunstgeflüster“ mit unserem Spiel beschäftigt – und an dieser Stelle eine wichtige Frage aufgeworfen, die immer mal wieder Gegenstand der Anfragen an unser Team ist: Wie funktioniert das eigentlich mit der Punktevergabe?

Eines vorweg: Anleitungen zu den beiden Spielen werden wir demnächst veröffentlichen, sodass sie auf der Spielehomepage zu finden sind (dann auch mit Erklärungen zur Punktevergabe).

Wie Euch beim Spielen sicherlich schon aufgefallen ist, erscheinen die von Euch eingegebenen Schlagwörter in unterschiedlicher Gestalt: schwarz, hellblau oder dunkelblau (in fetter Schrift).
Ist das eingegebene Wort schwarz, dann wurde der Begriff zu diesem Bild bislang noch nicht eingegeben. Dafür gibt es keine Punkte.
Ist das Wort dunkelblau, dann hat Euer Live-Mitspieler diesen Begriff ebenfalls eingegeben. Dafür gibt es 25 Punkte.
Ist das Wort hellblau, dann wurde der Begriff zwar nicht vom Live-Mitspieler, jedoch in einer bereits vergangenen Partie eingegeben. Dafür erhält man immerhin noch fünf Punkte.

Nun ist das Thema Punktevergabe so eine Sache. Wir haben uns lange überlegt, wie am besten Punkte zu erspielen sein sollen. Soll es nur dann Punkte geben, wenn es im Live-Spiel zu Übereinstimmungen kommt? Sollte man für „kompliziertere“, komplexere, spezifischere oder weniger gebräuchliche Begriffe mehr Punkte erhalten als für einfachere? Spielt die Reihenfolge der eingegebenen Wörter eine Rolle?
Letztlich haben wir uns für die aktuelle Variante entschiedenen, da sie einen unserer Meinung nach wichtigen Aspekt berücksichtigt: Wörter, die das Bild vorzüglich beschreiben, jedoch vom Live-Mitspieler nicht bestätigt werden, bleiben somit dennoch „im Spiel“. Das soll jedoch nicht heißen, dass wir damit unseren goldenen Weg gefunden haben, das Thema Punktevergabe wird immer wieder diskutiert. Von daher würden wir uns auch sehr über alternative Antworten auf die Frage nach der Punktevergabe freuen 🙂

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Combo Tag-Attack!

Wie bereits an dieser Stelle berichtet wurde die Suchfunktion bei ARTigo vor einiger Zeit enorm verbessert; nun ist es unter anderem möglich, mehrere Begriffe zu kombinieren um dadurch exaktere Suchergebnisse zu erhalten. Und die Ergebnisse, die nun geliefert werden, können sich wirklich sehen lassen. Es lassen sich nämlich durch die Kombination verschiedener Suchbegriffe sehr aussagekräftige Trefferlisten generieren, die meiner Meinung nach auf verschiedenen Ebenen einige Fragen aufwerfen.

Doch zunächst entschuldige sei das folgende Bildlayout entschuldigt, ich habe eine ästhetisch anspruchsvollere Darstellungsweise auf die Schnelle leider nicht hinbekommen. Beim nächsten Mal gibt’s dann eine dieser duften Bildergalerien zum Durchklicken.

Gibt man zum Beispiel „Krieg rot Frankreich“ ein, erhält man unter anderem folgende Treffer (für eine größere Ansicht Bilder anklicken):

v.o.n.u.: E. Delacroix, Die Freiheit führt das Volk an, 1830; J.A.D. Ingres, Jeanne d’Arc bei der Krönung Karls VII., 1854; J-M. Nattier, Terpischore, Muse des Tanzes, 1739; J. Trumbull, Tod des General Warren in der Schlacht bei Bunker’s Hill, 17. Juni, 1786

 

Bemerkenswert ist, dass bei diesen Bildern das Kriegsgeschehen mit Frankreich in Verbindung gebracht wurde. Klar, bei Delacroix und Ingres trifft dies auch zu, bei Trumbull jedoch nicht; der Maler stellt hier eine Szene des amerikanischen Unabhängigkeitskrieg dar. Aber woran liegt es, dass die ARTigo-Spieler mit diesem Bild Frankreich assoziierten? An der Darstellungsweise der Personen? An der Kleidung? Den Flaggen? Und wie passt Nattiers Muse der Tanzkunst hier ins Bild?

Jenseits des Bildmotivs sind auch folgende Treffer bemerkenswert. Hier wurde nun nach „Dreieck grün“ gesucht.

P. Cornelius, Patriarchen und Propheten – Fresko im Vierungsgewölbe St. Ludwig, München, 1836/40; A. P. Clara, Ruine des Apollo-Tempels, 1824; F. Marc, Schloss Ried, 1914; W. Kent, Pebble Alcove, 1736-38

Vom „Bildinhalt“ her lassen sich hier keine Parallen ziehen, anscheinend jedoch von geometrischen Grundeigenschaften der Bilder. In der Tat lassen sich in all diesen Abbildungen Dreiecke ausmachen. Ist dies vielleicht sogar ein ganz neuer Ansatz, Kunstwerke unterschiedlicher Arten miteinander zu vergleichen? Gibt es etwa Bilder, die sinnverwandt zueinander stehen und lässt sich dies mit überlappenden Charakteristika festmachen, die ARTigo-Spieler aufzeigen?

Toll sind auch folgende drei Ergebnisse. Beim ersten Bild wurde nach „Expressionismus Gotik“ gesucht, beim zweiten nach „Rubens Rembrandt“ und beim dritten nach „Alt Jung“.

V. van Gogh, Die Kirche von Auvers, 1890; W. Turner, Pilauts wäscht seine Hände, 1825/50; Russischer Photograph, Portrait, 1858/62

Van Gogh ist nicht, wie getaggt, der Gotik zuzuschreiben – die Kirche in Auvers-sur-Oise, die dem Künstler als Vorlage diente, stammt jedoch aus der Frühgotik. Da haben mindestens zwei ARTigo-Spieler große Architektur-Kenntnis bewiesen!

Knapp daneben lagen die Spieler jedoch bei dem mittleren Bild. Weder Rubens noch Rembrandt, sondern Turner malte dieses Werk. Nachvollziehbar bleibt dieser Lapsus aber auf jeden Fall!

Und bei Bild Nummer drei wird es fast ein bisschen unheimlich. Hat sich der hier fotografierte 108-Jährige unheimlich gut gehalten oder soll der Rauschebart den 16-Jährigen erwachsener aussehen lassen?

 

Was die ARTigo-Spieler bislang jedoch (noch) nicht geschafft haben, ist Wölfflins Gegensatzpaare in Einklang zu bringen. Auch in Zeiten der Wisdom of Crowds, des Taggen und Matchen von Bildern im World Wide Web und des Spielens von Browsergames bleiben die Gegensätze Linear/Malerisch, Fläche/Tiefe, Geschlossen/Offen, Vielheit/Einheit und Klarheit/Unklarheit gültig.
Fragt sich nur: Wie lange noch?

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Hintergründiges für das digitale Bücherregal

Ach, was war 2008 nicht für ein ereignisreiches Jahr: Karen Baker Landers erhält den Oscar für den besten Tonschnitt. In Tirol finden Landtagswahlen statt. Birgit Õigemeel klettert mit ihrem Hit Ilus Aeg für eine Woche an die Spitze der estnischen Singlecharts. Und am 13. Mai des UNESCO-Kartoffeljahres heiratet Michael Ballack ENDLICH seine Simone.

Wie? Alles vergessen? Na ja, macht nichts, denn auf das hier hätten wir auch beinahe hinzuweisen vergessen.

Bereits 2008 – also vor etwa 21 Internetjahren – fand in Tübingen ein Workshop unter dem Titel „Good Tags, Bad Tags“ statt, bei dem die Teilnehmer nicht nur über Themen rund ums Social Tagging diskutierten, sondern später auch eine Aufsatzsammlung veröffentlichten. Das Tolle daran: Die wirklich interessante Publikation ist unter obigem Link kostenlos als pdf downloadbar (knapp 6 MB).

Unter vier Gesichtspunkten werden in dem Buch verschiedene Facetten des Taggings beleuchtet:

1. Theoretische Ansätze und empirische Untersuchungen
2. Einsatz von Tagging in Hochschulen und Bibliotheken
3. Kommerzielle Anwendungen von Tagging
4. Tagging im Semantic Web

Die einzelnen Texte eignen sich gut, um einen Einblick in die verschiedenen Möglichkeiten zu erhalten, wie Social Tagging in der Wissenschaft, an der Uni oder auch kommerziell Verwendung findet. Und da es sich bei dieser Veröffentlichung um eine Aufsatzsammlung handelt, muss man es auch nicht unbedingt von vorne bis hinten durchlesen. Plus: Jeder Text verweist am Ende auf jede Menge vertiefende Literatur. Seht es Euch einfach mal an!

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ARTigo jetzt auch auf Facebook

Seit heute gibt es bei Facebook eine eigene ARTigo-Seite!

Damit wir bald ein paar „Likes“ vorweisen können, wäre es schön, wenn ihr uns auf Facebook besucht.

Denn unser durchaus realistisches Ziel ist es, mehr „Daumen hoch“ zu kriegen als Justin Bieber. Wird ein Klacks, sind ja nur lausige 35.651.652… Na ja, vielleicht sollten wir erstmal versuchen, den Telekom-Shop in Castrop-Rauxel zu überholen. Der hat nämlich nur 10 Empfehlungen vorzuweisen.

Also: Schaut mal vorbei und nehmt uns in Euer Netzwerk auf, damit auch Eure Freunde von unserem Projekt erfahren.

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