Schlagwort-Archive: Sucht

Suchtmittel Online-Game

Mit Computerspielen ist es so eine Sache: Oftmals ist es nur ein schmaler Grat zwischen „Ich-spiele-nur-dann-wenn-ich-nichts-erledigen-muss“ und „Ich-erledige-nur-dann-was-wenn-ich-nicht-am-Spielen-bin“. In der Tat bietet so manches Game für viele Menschen genügend Anlass, ihren Horizont für etliche Stunden auf Bildschirm, Maus und Tastatur zu beschränken. Prinzipiell ist dagegen ja auch nichts einzuwenden: Ob man lieber den Tennisschläger oder das Klingenschluchtgroßschert schwingt, bleibt jedem selbst überlassen. Und dennoch: Das Suchtpotential von Videospielen wollen wir hier nun kurz ansprechen.

Es gibt nunmal auch im Spielegenre Produkte, die einen, im besten Fall ähnlich wie beim Lesen eines guten Buches – stundelang fesseln. Dagegen ist meiner Meinung nach nichts einzuwenden. Andererseits sollte man sich darüber bewusst sein, mit was man denn da seine (Frei-) Zeit verbringt. Bei den meisten Spielen ist der Nutzwert, im Gegensatz etwa zu vielen Büchern, eher gering. Doch wie sieht das bei Spielen à la ARTigo aus? Wir sind der Meinung, dass ARTigo in der Tat einen Nutzwert bereitstellt, und sei es nur, dass man als Spieler mit vielen Bildern der Weltkunst konfrontiert wird. Der Spieler profitiert also von seinem Aufenthalt auf unserer Homepage. Gleichzeitig sind wir auf regelmäßige Spieler angewiesen. Jeder, der viel Zeit auf unserer Seite verbringt und Kunstwerke taggt, ist für uns ein großer Gewinn! Und in der Tat gibt es so einige Spieler, die wirklich viel Zeit mit ARTigo verbringen, sich in den Highscores nach oben schrauben und uns tausende von Tags liefern.

Die Frage ist nun, ob ARTigo ein ähnliches Suchtpotential bereitstellt wie so manch anderes Spiel à la „World of Warcraft„. Und wenn ja: Ist das ähnlich schlecht? Was meint ihr? Ab wann „übertreibt“ man es, wieviel Spielzeit ist noch „im Rahmen“? Uns würde sehr interessieren, wie ihr das beurteilt.

Und auch wenn wir alles dafür tun, Euch zu ein paar Stunden Aufenthalt auf der Homepage zu verführen, gilt natürlich: Übertreibt es nicht! Denn vor allem bei so einem tollen Wetter wie jetzt sollte die Maxime gelten: Computer aus, Radlhose an. Nicht, dass irgendwann in der Bild-Zeitung zu lesen ist: „Zu lange gespielt: ARTigo-Spieler mit Bürostuhl verwachsen“.

PS: Nachfolgend noch 3 praktische Tipps, mit denen einer potentiellen ARTigo-Sucht vorgebeugt werden kann:

1. Vorhänge auf: Ihr solltet täglich drei Mal die Vorhänge aufziehen um nachzusehen, ob diese „Sonne“, von der immer alle reden, am Firmament zu finden ist. Ist dies der Fall, solltet ihr jeweils für mindestens 45 Minuten an die frische Luft gehen. Ist der Blick auf die Sonne durch große Regenwolken versperrt, hilft Euch diese Protektionseinheit weiter.

2. Netzstecker raus: Spielt ihr ARTigo an einem Laptop, könnt ihr Euch schnell und unkompliziert einen Wecker basteln: Einfach den Netzstecker ziehen. Wenn dann der Laptop von alleine ausgeht ist die richtige Zeit für eine Pause gekommen. Spieler mit leistungsstarken Lithium-Ionen-Akkus müssen eventuell etwas länger auf ihre Pause warten.

3. Einkaufen gehen: Achtet auf eine ausgewogene Ernährung und kauft Eure Lebensmittel in richtigen Geschäften und nicht online ein. Dadurch kommt man zwangsweise weg vom PC und raus an die frische Luft. Und damit der Rückweg nicht allzu erschwerlich wird hier noch ein kleiner Tipp: Äpfel kaufen. Ein einziger davon enthält ebensoviel Vitamine wie die sonst übliche Schubkarrenladung an Weingummis.

Veröffentlicht unter ARTigo | Verschlagwortet mit , , , | 4 Kommentare
n/a